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Apps kann man jetzt auch umtauschen Test

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    Wie die Verbraucherschutzministerin von Hessen, Lucia Puttrich jetzt mitteilte, haben sie und ihre Kollegen aus den Ländern sich darauf verständigt, dass die Nutzer von Smartphones und Tablets in Zukunft ihre gekauften Apps wieder zurückgeben können. Neben dieser Entscheidung haben sich die Minister auch mit dem Thema sicheres Bezahlen im Internet und mit der Ortung von mobilen Geräten befasst. Bei allen diesen Themen wird jetzt noch eine Übereinkunft mit der EU angestrebt.

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      Der Recht der Verbraucher

      Normalerweise können alle digitalen Güter, dazugehören unter anderem Musik, einzelne

      • Musikstücke,
      • Programme auf Datenträgern,
      • Software und
      • eben auch die Apps

      nicht umgetauscht werden. Zwar gibt es im Internethandel ein Umtauschrecht innerhalb von zwei Wochen, aber eben nicht für alle Waren, die auf dem online Weg gekauft worden sind.

      Wenn ein Käufer die Hülle einer DVD oder einer CD öffnet, dann ist der Händler oder Hersteller nicht mehr dazu verpflichtet, sie zurückzunehmen, denn der Kunde könnte sich ja die DVD angeschaut und die CD angehört haben und das wäre wiederum ein Nachteil für den Händler. Aus dem gleichen Grund können auch digitale Güter nicht mehr umgetauscht werden, denn schließlich wurde die App auch schon benutzt.

      Art Umtauschrecht
      Apps Können meistens wenige Minuten nach dem Kauf zurückgegeben werden
      DVDs und CDs Nur wenn ungeöffnet
      Produkt Keys Können in den meisten Fällen nicht umgetauscht werden

      Vor- und Nachteile eines Umtauschrechts für Apps

      • App kann bei Nichtgefallen zurückgegeben werden
      • In der Regel volle Kostenerstattung
      • Ist Kulanzabhängig

      Die neue Rechtslage

      Nach der neuen Rechtslage sieht es in Zukunft so aus, dass der Käufer zum Beispiel die gekauften Programme aus dem Netz innerhalb von 15 Minuten wieder umtauschen kann, wenn sie vielleicht auf dem Smartphone oder auch auf dem Tablet nicht funktionieren.

      Hinweis: Allerdings sollte dabei beachtet werden, dass kein Händler dazu verpflichtet ist, eine App zurückzunehmen, wenn er es tut, dann aus Gründen der Kulanz. Der BranchenverbandBitkom hat mit dieser neuen Regelung seine Probleme und hält den Beschluss der Verbraucherschutzminister für fern der Realität und für vollkommen unsinnig.

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