Android One startet mit Google in die Billig-Smartphone-Offensive

News vom 04.09.2014, um 10:58 Uhr

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Google hat sich ein neues Ziel gesetzt und möchte den Markt für Smartphones in den Entwicklungsländern ankurbeln. Dort soll es jetzt günstige Handys für alle geben. Wie aber stellt sich Google genau den Ablauf dieser Kampagne vor. In Indien gab es ein Statement des Unternehmens dazu.

Smartphones für Entwicklungsländer

Für die ganze Welt bezahlbare Smartphones, das ist das Ziel von Google. Dazu hat Google das Programm Android One ins Leben gerufen. Ziel ist es, sich Anteile am wachsenden Markt in den Entwicklungsländern zu sichern. Am 15. September will der Konzern bei einer Veranstaltung, die in Indien stattfindet, vermutlich die ersten Geräte präsentieren sowie neue Infos dazu bekannt geben. Die Presseeinladungen wurden schon verschickt.

Bei Android One handelt es sich um ein Hardware-Programm. Dieses wird von Google genutzt, um die Einsteigersmartphones auf der Basis von Android neu zu definieren. Aufgrund der schnellen Entwicklungszeiten und Präsentationen neuer Geräte erhofft sich Google damit, Entwicklungszeit und Geld einzusparen. Diese Einsparung kann dann an die Kunden weitergegeben werden. Es wird eine konkrete Definition der Hardware-Anforderung geben. Langsame Prozessoren, Touchscreens mit schlechter Auflösung oder unnütze, vorinstallierte Software wird es künftig auch für die Billiggeräte nicht mehr geben.

Erscheinung der ersten Geräte im Herbst

Bei den im Herbst erscheinenden Geräten soll es kein abgespecktes Betriebssystem mehr geben. Die Android-One-Geräte sollen zudem automatische Updates des Betriebssystems erhalten. Das würde sich selbst mancher Besitzer eines teuren Smartphones wünschen. Die ersten neuen Günstig-Smartphones mit immer aktuellem Betriebssystem kommen von indischen Herstellern wie Karbonn, Spice und Micromax. Der erste Prototyp wurde bereits im Juni vorgestellt. Er hatte einen 4,5 Zoll Monitor, eine Dual-SIM-Unterstützung sowie eine Speichererweiterung mit SD-Karten. Ein Radio war ebenfalls dabei. Das Ganze soll es für unter 100 Dollar geben.