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Prepaidtarife – alle wichtigen Infos zu den beliebten Tarifen

LG L40Prepaidtarife sind sehr beliebt und haben sich längst als praktische, flexiblere und kostengünstigere Alternative zu den langfristigen und teuren Laufzeitverträgen etabliert. Anbieter von Prepaid Tarifen gibt es in jedem Netz (Telekom, Vodafone, O2, E-Plus), wobei auch zahlreiche Mobilfunk-Discounter auf den Markt geströmt sind. Erfahrungsberichte zeigen, dass Verbraucher von der Transparenz der Prepaidtarife überzeugt sind, zumal es keine Fixkosten gibt und die Nutzung jederzeit eingestellt werden kann. Doch für wen sind Prepaidtarife besonders geeignet? Welche Kosten entstehen und welche Vorteile werden geboten? Und welche Arten von Tarifen für Prepaid Karten gibt es überhaupt? Unser Prepaidtarif Ratgeber wird Ihnen all diese Fragen beantworten und versorgt Sie darüber hinaus noch mit jeder Menge wertvoller und praktischer Tipps.

Was ist Prepaid?

Prepaidtarife – alle wichtigen Infos zu den beliebten TarifenBei Prepaid bzw. Prepaidtarifen handelt es sich um eine Art Guthaben- oder Wertkarten in Form einer SIM-Karte, die im Vorfeld der Nutzung der Serviceleistungen wie telefonieren mit einem gewissen Guthaben aufgeladen wird und anschließend von Seiten des Verbraucher genutzt wird. Der Kunde geht also in Vorleistung bzw. Vorkasse, oder auf englisch ausgedrückt: Prepaid.

Beim Telefonieren über einen Prepaidtarif gibt es im Vergleich zum Telefonieren oder mobilen Surfen keinen Unterschied zum klassischen Handyvertrag. Damit Sie Prepaid telefonieren können, brauchen Sie lediglich ein Handy / Smartphone ohne SIM-Lock sowie die SIM-Karte ihres Prepaid-Anbieters mit entsprechendem Guthaben. Diese können Sie im Shop des Mobilfunkanbieters wie Telekom, Vodafone, O2 oder E-Plus, bei Discounter oder aber auch online im Internet kaufen und bestellen. Die besten und günstigsten Angebote können Sie unabhängigen Prepaidtarif Vergleichen entnehmen.

Prepaidtarife: Für wen am besten geeignet?

Das hängt in erster Linie vom individuellem Telefonier- und Surfverhalten ab. Wer nicht gerade zur Gruppe der Vieltelefonierer und Heavy-User gehört, sondern stattdessen nur gelegentlich via Handy telefoniert, nur ab und zu SMS versenden will und sich die meisten Zeit mit seinem Handy im WLAN befindet, dem ist ein Prepaidtarif ohne Wenn und Aber zu empfehlen.

Aber auch um Kindern den richtigen Umgang der Handynutzung näher zu bringen, ohne dass gleich eine exorbitant teure Handyrechnung ins Haus flattert, sind Prepaidtarife ideal. Gleiches gilt, wenn man Probleme mit der Schufa hat und somit keinen Handyvertrag abschließen darf oder wer kein geregeltes Einkommen hat, findet in einem Prepaidtarif, zu denen Sie verschiedenen Pakete wie Internet- oder SMS-Flat hinzubuchen können, eine hervorragende Möglichkeit, nicht auf mobile Kommunikation verzichten zu müssen.

Tipp! Aber auch wer sich nicht vertraglich für einen langen Zeitraum an einen Anbieter binden will, sollte sich für einen Prepaidtarif entscheiden.

Was kosten Prepaidtarife?

Pauschal lässt sich das natürlich nicht beantworten, zumal es die verschiedensten Arten von Prepaidtarifen gibt, zu denen je nach Nutzungsgewohnheit zusätzliche Tarifoptionen wie SMS-Flat oder Datenpakete für mobiles Internet gebucht werden können.

Wie der Preisvergleich aber zeigt, gibt es eine Prepaid-Karte für ca. 10 Euro zu kaufen. Der Minutenpreis für Gespräche beginnt je nach Tarif ab rund 6 Cent. Denselben Betrag kostet es, SMS zu versenden. Aber es gibt auch durchaus teurere Anbieter, wobei der Unterschied in erster Linie beim Minutenpreis und den Preis für SMS zu finden ist. Darüber hinaus unterscheiden sich die Kosten bei den verschiedenen Zusatzangeboten wie Flatrates und Datentarife / Datenvolumen für das mobile Internet.

Da der Prepaid-Markt ständig in Bewegung ist und es immer wieder neue Prepaid Tarife gibt, sollten Sie am besten mit Hilfe entsprechender Portale oder Testberichte einen Prepaidtarif-Vergleich machen sowie Prepaid-Tarifrechner in Anspruch nehmen. So werden Sie schnell herausfinden, welcher Tarif am besten zu Ihnen passt.

Welche Vorteile bieten Prepaidtarife?

Handy bzw. Smartphone Prepaid Tarife sind immer dann sehr zu empfehlen, wenn der Nutzer volle Kostenkontrolle genießen will. Es kann nur der Betrag für das Telefonieren oder SMS Schreiben verbraucht werden, der zuvor auf die Karte als Guthaben geladen wurde. Somit sind keine bösen Überraschungen in Form horrender Handyrechnung möglich. Ist das Prepaid-Konto leer, kann der Nutzer keine kostenpflichtige Dienste wie Anrufe tätigen, im mobilen Internet surfen oder Nachrichten verschicken, in Anspruch nehmen. Erst nachdem wieder neues Guthaben auf die Prepaidkarte gebucht wurde, steht der volle Funktionsumfang zur Verfügung.

Eine monatliche Grundgebühr gibt es bei einem Prepaidtarif entsprechend nicht. Man verbraucht immer nur genau das, was im Vorfeld bezahlt wurde. Wird das Handy aus welchen Gründen auch immer mal für einen Monat nicht genutzt, werden auch keine Kosten verursacht. Ein weiterer Vorteil ist, dass Prepaidtarife in der Regel keine Mindestvertragslaufzeit haben und Sie somit flexibel bleiben. So können Sie jederzeit einen neuen Tarif wählen und bei Bedarf auch den Anbieter wechseln.

Folgende Übersicht zeigt Ihnen, welche Vorteile ein Prepaidtarif für Sie bietet:

Vorteile von Prepaidtarifen Hinweise
Prepaidtarife haben keine Grundgebühr Bei einem Vertragstarif müssen Sie unabhängig von der Nutzung jeden Monat eine gewisse Grundgebühr zahlen. Die gibt es bei einem Prepaid Tarif nicht.
Prepaidtarif haben keinen Mindestumsatz Nur wenn Sie das Handy oder Smartphone zum Telefonieren, mobilen Surfen oder SMS Verschicken nutzen, entstehen Kosten, die vom verfügbaren Guthaben abgezogen werden. Daher wird im Test und den Erfahrungsberichten auch immer hervorgehoben, dass Prepaidtarife ohne Mindestumsatz fairer als Vertragstarife sind. Auch falls Sie mit Ihrem Handy in erster Linie nur erreichbar sein wollen, ist ein Prepaidtarif interessant. Hier muss aber angemerkt werden, dass manche Mobilfunk- bzw. Prepaid-Anbieter eine Administrationsgebühr erheben, wenn der Kunde die SIM-Karte für einen bestimmten Zeitraum nicht nutzt.
Prepaidtarife haben keine Mindestlaufzeit Während Sie sich bei einem Handyvertrag schnell bis 24 Monaten an Ihren Anbieter binden, überzeugen Prepaidtarife ohne Mindestlaufzeit. Sollten Sie von der gebotenen Leistung nicht überzeugt sein, können Sie direkt zum nächsten Anbieter wechseln, ohne das Anschlussgebühren oder andere Folgekosten zu befürchten sind. Schließlich gibt es keine Grundgebühr oder Mindestumsatz, sodass Sie den alten Prepaidtarif einfach nicht mehr nutzen brauchen oder bei verbrauchtem Guthaben einfach nicht mehr mit neuem Geld neu aufladen.Hinweis! Manche Anbieter verlangen eine Administrationsgebühr, sollte der Prepaidtarif für einen gewissen Zeitraum nicht genutzt werden.
Prepaidtarife sind günstig Der Preisvergleich und unabhängige Tests diverser Fachzeitschriften liefern den Beweis, dass zahlreiche Prepaidtarife günstiger als gängige Vertragstarife sind. Das ist vor allem dem extrem starken Wettbewerb unter den Prepaid-Anbietern zu verdanken. Die Folge: Minutenpreise beim Telefonieren oder Kosten für SMS sind billig. Aber ein Preisvergleich unter den verschiedenen Prepaid-Anbietern wird sich immer lohnen.
Prepaidtarife bieten volle Kostenkontrolle Wie bereits erwähnt ist bei einem Prepaidtarif die volle Kostenkontrolle gewährt, was für der entscheidende Vorteil ist. Unerwartet hohe Monatsrechnungen werden so vermieden, weil nur der zuvor aufgeladene Betrag für Gespräche oder SMS verwendet werden kann.
Prepaidtarife bieten große Vielfalt Der Markt bietet eine große Auswahl an Anbietern aus allen Netzen. Neben den klassischen Netzbetreibern wie Telekom, Vodafone, O2 und E-Plus / BASE, die sich großer Bekanntheit erfreuen und auch Bundles mit Prepaidtarif und neuem Handy anbieten, gibt es auch haufenweise Prepaid Discounter wie beispielsweise simyo, bei denen Minutenpreise und andere Leistungen günstiger sind. Zudem lassen sich die Prepaidtarife durch das Hinzubuchen verschiedener Optionen (z.B. SMS- oder Internet-Flat) ganz nach dem persönlichen Anspruch gestalten.

Welche Arten von Prepaidtarifen gibt es?

Nicht nur die Anzahl der Prepaid-Anbieter ist enorm und kaum noch zu überblicken, sondern auch bei den Prepaidtarifen gibt es verschiedenen Arten. Grundsätzlich kann unterschieden werden zwischen:

  • Prepaid Tarif mit Allnet Flatrate
  • Prepaid Tarif mit SMS-Flat
  • Prepaid Tarif mit Daten-Flatrate für mobiles Internet
  • Prepaid Tarif mit LTE

Prepaidtarife mit Allnet Flatrate

Diese Tarife sind stark verbreitet und besonders für Personen interessant, deren Kontakte sich auf die verschiedenen Mobilfunknetze aufteilen. Auch wenn bei dieser Tarifform monatliche Kosten entstehen, ist dem Nutzer eine vollständige Kostenkontrolle garantiert und eine Nutzung ist immer nur dann möglich, wenn das Prepaid-Guthaben ausreicht. Eine versehentliche Überziehung des Budgets ist nicht zu befürchten. Mit diesem Prepaidtarif bekommt man für eine gewisse Grundgebühr ein gewisse Anzahl an Freiminuten, die flexibel für Anrufe oder auch den Versand von SMS in alle deutschen Netze verwendet werden können. Die Menge der inkludierten Freiminuten sowie die jeweilige Taktung variiert stark von Prepaidtarif zu Prepaidtarif.

Tipp! Teilweise wird auch noch die Option geboten, dass der Kunde weitere Leistungen hinzubuchen kann. Dazu gehören Angebote wie ein höhere Datenvolumen für mobiles Internet, eine SMS-Flatrate oder aber kostenlose Telefonate ins Ausland bzw. in bestimmte Länder. Doch hier verlangen die Anbieter laut Preisvergleich vergleichsweise hohe Preise.

Prepaidtarife mit SMS-Flat

Ob sich zu Zeiten von Smartphones und WhatsApp Prepaidtarife mit SMS-Flat noch lohnen, muss jeder für sich selbst entscheiden. Schließlich erfolgt die Text-Kommunikation via Handy heute vornehmlich über Online Messenger wie eben WhatsApp oder vergleichbarer Programme. Und nicht umsonst haben sich laut „Bitkom“ die Anzahl der in Deutschland verschickten SMS von 2012 bis 2014 von knapp 60 Milliarden auf 22,5 Milliarden weit mehr als über die Hälfte reduziert. Doch wer entgegen des Trends die klassische SMS immer noch häufig nutzt, sollte sich die Mühe machen und die durchschnittliche SMS-Kosten pro Monat in Erfahrung bringen. Dann lässt sich schnell sagen, ob diese Summe den Betrag für eine SMS-Flat beim Prepaidtarif decken würde oder nicht. Sollten Sie die SMS-Flat nicht mehr nutzen wollen, können Sie sich bei Prepaid auch kurzfristig Umentscheiden und das Paket abbestellen.

Prepaid Tarif mit Daten-Flatrate für mobiles Internet

Dank der zunehmenden Verbreitung von Smartphones wie das iPhone von Apple, Galaxy von Samsung oder anderer Geräte von Herstellern wie HTC, Sony usw. sind Prepaid Tarife mit einer Internet-Flat sehr beliebt. Kunden haben hier die Möglichkeit, die unterschiedliche Datenoptionen für die mobile Internetnutzung entsprechend ihrer persönlichen Bedürfnisse buchen zu können. Je nachdem, wie viel Sie im Netz surfen oder online-basierte Dienste nutzen, gibt es Tages- oder Monatsflatrates mit 200 oder 500 MB oder aber auch mit 1 GB, 1,5 GB, 2 GB bis hin zu 3 GB oder 5 GB ohne Drosselung. Ist das Datenvolumen aufgebraucht, wird die Geschwindigkeit für des Internetzugangs auf GPRS Niveau reduziert. Prepaid Datentarife ohne Drosselung gibt es leider nicht – selbst bei besonders großen und teureren Flatrates.

Tipp! Die Datenpakete können meist in jedem Monat gebucht oder abbestellt werden, weswegen Sie bei einem Prepaidtarif mit Daten-Flatrate für die Internet-Nutzung flexibler sind, als beim klassischen Laufzeitvertrag.

Prepaid Tarif mit LTE

Noch ist das Angebot der Prepaidtarife mit LTE-Option für extrem schnelles Surfvergnügen bei den Prepaid-Anbietern überschaubar, was sich aber in Zukunft ändern wird. Wer viel im mobilen Internet surfen will und sich nicht mit 3G Geschwindigkeit zufrieden geben will, sollte sich für einen Prepaidtarif mit LTE entscheiden. Vor allem, wenn das Smartphone ansonsten eher wenig zum Telefonieren oder Simsen genutzt wird. Sollten Sie kein Prepaid mit LTE mehr benötigen, können Sie diese Option jederzeit wieder abbestellen, während man dagegen bei einem Handyvertrag mit LTE meist zwei Jahre vertraglich gebunden ist.

Monatsverträge als Prepaid-Alternative

Der Handymarkt hält aber neben Prepaidtarifen und Laufzeitverträgen noch weitere Alternativen bereit. Hier sind vor allem Verträge mit einer besonders kurzfristigen Laufzeit von einem Monat zu nennen, von denen es immer mehr Angebote gibt und die bei Kunden offenbar nachgefragt werden. Man geht mit dem Anbieter einen Vertrag ein und die Grundgebühr wird direkt vom Kundenkonto abgebucht, wobei dieser aber die Möglichkeit hat, den Vertrag jeden Monat zu kündigen. Somit wird bei diesem Tarifmodell die Flexibilität von Prepaidtarifen mit dem Komfort und Service von Laufzeit-Tarifen vereint. Doch wie der Preisvergleich bestätigt, sind diese kurzfristig ausgelegten Verträge vergleichsweise teuer.

Vor- und Nachteile eines Prepaidtarifes

  • keine Fixkosten
  • Optionen für SMS, Telefonie und Surfen können gebucht werden
  • volle Kostenkontrolle
  • keine Vertragslaufzeit
  • Guthaben muss regelmäßig aufgeladen werden

Prepaid Karten kündigen: Ist das überhaupt erforderlich?

In der Regel haben Prepaid Karten keine Vertragslaufzeit und keine monatliche Grundgebühr, sodass eine Prepaidtarif Kündigung nicht zwingend erforderlich ist. Wer seine Karte nicht mehr nutzen will, kann diese theoretisch auch einfach irgendwo in einer Schublade liegen lassen, bis der Betreiber die Karten deaktiviert. Doch Vorsicht:

  • Es gibt einige Anbieter, die vom Kunden eine Administrationsgebühr verlangen, wenn der Prepaidtarif mit der entsprechenden SIM-Karte für einen längeren Zeitraum nicht genutzt wird. Am besten Sie informieren sich frühzeitig, wie es sich bei Ihrem Anbieter diesbezüglich verhält.
  • Aber es gibt auch noch weitere Gründe, warum Sie einen Prepaidtarif besser kündigen sollten. Insbesondere wenn Sie Ihre Rufnummer zum neuen Anbieter mitnehmen wollen, muss der alte Prepaidtarif gekündigt werden. Andernfalls ist die alte Nummer blockiert. Auch für den Fall, dass sich noch Restguthaben auf der Karte Befindet und Sie sich dieses auszahlen lassen wollen, ist eine Kündigung erforderlich. In vielen Fällen reicht eine E-Mail an den Kundenservice.
  • Darüber hinaus ist zu bedenken, dass die meisten Anbieter pro Kunde eine bestimmte Begrenzung an SIM-Karten haben. So werden nicht mehr als zwei oder drei Karten pro Person zugelassen. Wer bei sich zu Hause dann zu viele alte ungekündigte Karten herumzuliegen hat, muss mit Schwierigkeiten rechnen, wenn ein neuer Prepaidtarif aktiviert werden soll.

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