Weltweiter einheitlicher Rahmen für 5G-Mobilfunk bis 2015

News vom 15.03.2014, um 17:36 Uhr

Die EU Kommission hat sich auf dem Mobile World Congress 2014 über zum 5G-Mobilfunk geäußert. Es ist geplant, einen einheitlichen Standard festzulegen, um allen Nutzer die gleichen Voraussetzungen bieten zu können Dieser Rahmen soll bis 2015 abgesteckt sein. Die 5. Generation des Mobilfunks wird mit besonders hohen Datenraten unterwegs sein. Die EU-Führung fordert daher Betreiber von Netzen und Mobilfunk-Hersteller auf, einheitliche Richtlinien und Voraussetzungen zu schaffen.

Hohe Förderung durch die EU

Der EU liegt sehr viel daran, dass sich 5G schnell entwickelt und verwirklichen lässt. Dabei soll es oberste Aufgabe sein, ein Nutz zu schaffen, das von überall auf der Welt, mit den selben Gerät und gleichen Voraussetzungen genutzt werden kann. Dafür ist die EU-Kommission auch bereit, hohe Fördermittel zur Verfügung zu stellen um die Entwicklung voranzutreiben. Für Forschung und Entwicklung wird die EU für das Projekt 5G 700 Millionen Euro investieren. Das jedenfalls wurde über dpa bekannt. Da Projekt wird ständig weiter ausgebaut. So verwundert es auch nicht, dass die ursprünglichen Förderungskosten von 100 auf 700 Millionen Euro angestiegen sind. Die Industrie selbst muss ebenfalls noch einmal 3,5 Milliarden Euro dazugeben. So jedenfalls ist der Bedarfsstand bis 2020.

Erste Test mit der G5-Technik haben Huawei und Samsung schon gemacht. Laut Huawei soll die Datenübertragungsrate bei 10 GBit/s liegen. Das Unternehmen möchte die Technik spätestens ab 2020 zur Verfügung stellen. Samsung hat bereits 2013 die ersten Daten mit der neuen Technik übertragen. Es war ein Testmodell, das über 2 Kilometer länge erfolgte und eine Rate von 1,056 GBit/s hatte. Man nutze eine Datenfrequenz von 28 GHz. Auch Samsung arbeitet daran, bis spätestens 2020 zuverlässige Geräte anbieten zu können. Die Konkurrenz schläft allerdings nicht und arbeitet auch mit Hochdruck an 5G.