Motorola entwickelt neues Smartphone zum Zusammenstecken

News vom 01.11.2013, um 11:15 Uhr


© Motorola

Der Smartphone Markt wird immer verrückter und nichts scheint mehr unmöglich. Jetzt wurde bekannt, dass die Motorola, eine Tochter von Google ein neues Smartphone in der Planung hat, das eine neue Revolution bieten wird. Die verschiedenen Komponenten des Gerätes sollen sich frei zusammenstecken lassen. Selbst Upgrades lassen sich dann einfach einzeln austauschen. Ein sehr ökologischer Gedanke!

Gibt es bald das Handy nach dem Baukastenprinzip?

Im Moment sind es noch Experimente, die Motorola durchführt. Diese sehen allerdings sehr vielversprechend aus und sollen am Ende ein Smartphone im Baukasten-Prinzip entwickeln. Das Projekt hat den Namen Ara und arbeitet an Modulen, die sich zu einem kompletten Handy zusammensetzen lassen. Falls das gelingen wird, können künftig Displays, Tastaturen, Prozessoren, Sensoren und verschiedene andere Bauteile beliebig ausgetauscht werden. Jeder kann sich sein Handy dann nach seinen ganz individuellen Wünschen zusammenstellen. Ara wird als eine freie und offene Blattform geführt um ähnliche wie bei Android für Software eine Entwicklerplattform für Hardware zu schaffen, die unterschiedliche Hersteller nutzen können.

Eine ähnliche Idee hatte im Sommer bereits der holländische Designer Dave Hakkens. Die Designstudie Phonebloks wird im Internet gut angenommen. Das Interesse maßgeblicher Smartphone Hersteller blieb aber leider aus. Vielleicht schafft es ein Smartphone-Hersteller wie Motorola, das Interesse der Konkurrenz zu wecken.

Testprogramm bei Google für Computer-Brille

Während Motorola am Baukasten-Handy bastelt, testet Google eine andere innovative Erfindung, die Computer-Brille. Die Brille mit dem Namen Glas wurde bereits an Testnutzer verteilt. Diese sollen nun die Möglichkeit haben, weitere drei Tester zur großflächigen Studie einzuladen. Bis Mitte September waren es ungefähr 10.000 Nutzer, die am Projekt von Google teilnehmen konnten. Diese Zahl wird sich jetzt sicher schnell vervielfachen. Auch von der Daten-Brille soll es eine Neuauflage in Kürze geben. Diese wird dann auch für Brillenträger gemacht sein und Ohrhörer enthalten.